Gustav Freiherr von Pohl gilt als Pionier

und Meister der Erdstrahlenforschung und des Rutengehens. Seit 1904 forschte er nach Zusammenhängen zwischen Krebserkrankungen und Erdstrahlungen, denn er hatte die Beobachtung gemacht, dass die Betten von Krebstoten ausnahmslos auf unterirdischen Wasseradern standen.

Freiherr von Pohl suchte sich die niederbayerische Kleinstadt Vilsbiburg für einen Feldversuch aus. Unter strengster Aufsicht und mittels Rutenbegehung erstellte er einen Plan über die unterirdischen Wasserläufe im Stadtgebiet. Gleichzeitig erstellte der Obermedizinialrat der Stadt anhand der Leichenscheine einen Plan, in dem die Häuser markiert waren, in denen es in den vergangenen 10 Jahren zu Krebs-Todesfällen gekommen ist.

Das Ergebnis, welches bis in alle Einzelheiten von neutralen und unabhängigen Amtspersonen festgehalten wurde, erstaunte nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch die medizinische Fachwelt. Hier ein Protokollauszug: „… Aus den Karten zeigt sich die verblüffende Tatsache, dass sämtliche Krebstodesfälle in Vilsbiburg auf den von Freiherr von Pohl eingezeichneten starken unterirdischen Wasserläufen liegen.“

Zufall?

Für einen zweiten Feldversuch wurde die Gemeinde Grafenau im Bayerischen Wald ausgewählt. Selbes Prozedere unter strengst abgeschirmter Rutenbegehung. Ergebnis: 100% Übereinstimmung. Die Häuser, in denen jemand an Krebs gestorben war, konnte er ausnahmslos ausfindig machen.